Ausgekochtes Konzept

Ausgekochtes Konzept: Hochverfügbare Server-Lösung für die LEICHT Küchen AG

 


Die LEICHT Küchen AG zählt zu den Top 10 der deutschen Küchenindustrie. Das Unternehmen legt großen Wert auf eine individuelle Küchenplanung und die Innovationskraft ihrer weltweit begehrten Küchenmöbel. Dieselben hohen Maßstäbe gelten auch für das Rechenzentrum: Dank einer gemeinsamen Hochverfügbarkeitslösung von exone und NEWERKLA profitiert der Hersteller von absoluter Zuverlässigkeit und langfristiger Flexibilität seiner Hardware.

 

Auf einen Blick

Herausforderung

Die Serverlandschaft des international gefragten Küchenherstellers LEICHT ist zwar hochverfügbar, das Rechenzentrum jedoch aufgrund der baulichen Bedingungen ein Schwachpunkt im System: Bei einer Havarie, etwa durch ein Feuer, wären wichtige Daten weg. Abhilfe soll daher eine gebäudeübergreifende Lösung bringen, die zudem leistungsfähiger ist und mehr Flexibilität für Erweiterungen zulässt.

Lösung

Gemeinsam mit dem Integrationspartner NEWERKLA entwickelte exone eine Hochverfügbarkeitsstrategie mit einer Kombination von Server- und Storagevirtualisierung. Ein VMware Cluster gewährleistet die Verfügbarkeit der Serverumgebung, zwei DataCore Appliances die Ausfallsicherheit der Speicherlaufwerke. Die gesamte Hardware ist somit redundant und auf zwei benachbarte Gebäude verteilt.

Ergebnis

Die zuverlässige Lösung sichert langfristig nicht nur die Daten von LEICHT, sondern auch die Investitionen: Das Lizenzmodell von DataCore erlaubt die Integration unterschiedlicher Hardware und macht daher ein Nach- und Aufrüsten verschiedener Komponenten erschwinglich und flexibel. Die Trennung der Serverlandschaft auf zwei unterschiedliche Gebäude bietet zuverlässigen Ausfallschutz.

 

In den Planungsbüros und Werkstätten der LEICHT Küchen AG im schwäbischen Waldstetten entstehen funktionale Küchen, die mit ihrem zeitlosen, international ansprechenden Design und ihrer unverwechselbaren Formensprache die moderne Küchenarchitektur des 21. Jahrhunderts mitprägen. Führende Architekten auf der ganzen Welt bauen LEICHT Küchen in ihre wegweisenden Projekte ein. Denn die Küche ist heute kein funktionaler Raum mehr, sondern das Herz des Hauses. Dementsprechend wichtig ist die individuelle Küchengestaltung – und genau da versteht sich LEICHT als Partner, der auf Wunsch sogar den gesamten Innenausbau plant. Im vergangenen Jahr hat der Küchenhersteller das Prädikat „Innovativste Marke des Jahres“ erhalten, die höchste Auszeichnung des Plus X Award.

 

Die Grundlage des Geschäfts bildet bei LEICHT eine hochverfügbare IT-Lösung. „Fielen unsere Server aus, hätten sämtliche Computer Probleme bei der zentralen Anmeldung, die Auftragssteuerung stünde still und im Versand könnten keine Labels mehr gedruckt werden“, erklärt Stefan David, Teamleiter IT-Infrastruktur bei der LEICHT Küchen AG. „In der Produktion fielen Maschinen aus, weil beispielsweise Winkelsägen und Kantungsanlagen mit zentralen Datenbanken verbunden sind.“ Kurzum: Ein Ausfall der Systeme hätte für LEICHT dramatische Folgen. Deshalb ist die IT-Landschaft hochverfügbar aufgebaut, geclusterte Serversysteme boten bis vor kurzem hohen Schutz gegen Ausfall und Datenverlust. Lediglich die Lage der Hardware in einem einzigen Rechenzentrum bereitete Stefan David Sorge: „Wir wollten eine gebäudeübergreifende Lösung, die auch dann noch Schutz bietet, wenn beispielsweise ein Feuer ausbricht“, sagt der IT-Leiter. Mit dem bisherigen Hersteller der Hardware wäre diese Lösung zum einen kostenintensiv, zum anderen wenig flexibel gewesen – eine Erweiterung hätte immer nur über Komponenten desselben Herstellers stattfinden können.

 

Mit dem Team aus exone und NEWERKLA hat
LEICHT bereits erfolgreich zusammen gearbeitet

 

Daher konzeptionierten die Partner für Stefan David eine passende Lösung seiner Serverlandschaft. „Für uns stand im Vordergrund, eine Infrastruktur zu schaffen, die sich flexibel erweitern lässt und gleichzeitig höchsten Anforderungen an Sicherheit und Integrationsfähigkeit stellt“, sagt Rüdiger Grund, Senior Field Service Engineer bei exone. „Den bisherigen Cluster-Ansatz mit neuen Systemen weiter zu verfolgen war dabei zwar möglich gewesen, hätte aber beträchtliche Nachteile mit sich gebracht“, etwa keinen redundanten Storage und höhere Servicekosten. „Unser Ansatz basiert daher auf der Integration von DataCore Appliances“, sagt Grund.

 

Die zukunftsweisende Storage-Virtualisierung auf Basis der DataCore-Software speichert Daten äußerst variabel: „Neben der ausfallsicheren Replikation der Speicherinhalte über Standorte hinweg, erhöht die Lösung durch Caching auch noch die Performance des Systems“, erklärt Grund.

 

Ein weiterer Vorteil von DataCore:
Die Lösung ist flexibel erweiterbar.

 

„Die Appliance ist Hersteller-unabhängig“, sagt Marc Grimmeißen, Senior IT Project Consultant von NEWERKLA. „So bindet man sich nicht langfristig an einen bestimmten Anbieter, sondern kann sich individuell für die beste Lösung entscheiden.“ Selbst die Übernahme der bestehenden Hardware in die neue Infrastruktur ist in vielen Fällen möglich. Mit dem gemeinsamen Konzept überzeugten exone und NEWERKLA das Team von Stefan David. „Neben dem Preis ist das Vertrauen in die Fähigkeiten eines Anbieters ein entscheidendes Argument bei so einer schwierigen Entscheidung“, sagt David. „In den Vorgesprächen und mit dem Konzept haben wir schon einen guten Eindruck von der Kompetenz des Teams bekommen. In der Umsetzung konnten uns exone und NEWERKLA dann vollständig überzeugen.“

 

 

Nach einer Analyse der Ist-Situation machten sich die Spezialisten vor Ort ans Werk, um die neue Hardware – bestehend aus exone Virtual Power Servern und exone V-SAN Storage – in die beiden Rechenzentren der LEICHT Küchen AG zu integrieren. Dabei verabschiedete sich LEICHT nicht nur von der bekannten Server-Hardware, sondern auch vom gewohnten iSCSI-Protokoll. Stattdessen wurden die Server via Fibre Channel über Glasfaserleitungen mit der V-SAN Storage verbunden. „Der Umstieg auf die neue Hardware und das Leitungssystem ist völlig reibungslos verlaufen“, sagt Stefan David begeistert. Besonders erfreulich: Die gesamte Installation verlief im laufenden Betrieb. „Die Produktion und die Kollegen an den Rechnern haben von der sanften Migration praktisch nichts mitbekommen“, sagt David. Für ihn ist das ein eindeutiges Zeichen für die Professionalität der Dienstleister.

 

„Wir setzen VMware in mehreren Generationen ein, das erfordert schon ein gewisses Verständnis. Dazu kommt eine komplexe Umgebung. Da haben exone und NEWERKLA sehr gute Arbeit abgeliefert.“ Besonders hohen Stellenwert hat für Leicht nicht nur die perfekte Abwicklung des laufenden Projekts, sondern auch die Nachbetreuung. Vor allem die Tatsache, dass im Notfall gleich zwei kompetente Partner zur Verfügung stehen, die lokal zusammenarbeiten, gab den Ausschlag für zwei Folgeaufträge: Mittlerweile haben exone und NEWERKLA auch die beiden Außenstandorte mit neuer Hardware versorgt. Im sogenannten Wohnkaufhaus in Schwäbisch Gmünd stand die Erneuerung der vorhandenen ESX-Hardware im Vordergrund, inklusive der Datenübernahme und –integration ins neue System. Am Produktionsstandort in Kirchheim unter Teck schließlich installierten die Partner zwei neue ESX-Server und eine Backup-Lösung von Veeam. Im Schadensfall kann LEICHT so auf Recovery-Daten zurückgreifen, die maximal 30 Minuten alt sind.

 

Stefan David ist am Ende des Projekts voll des Lobes:

„Ein stimmiges Konzept, eine saubere Abwicklung und eine sanfte Migration, die völlig reibungsfrei verläuft – viel besser kann es kaum laufen“.

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